Kein Reiseführer aus fremden Quellen zusammengetragen, sondern fünfzehn Jahre eigene Fehler und Erfahrung – aus dem Blick eines Almancı, der in Istanbul der Deutsche ist und in Deutschland der Türke, und genau deshalb beides sieht.
„Istanbul hat die Angewohnheit, einen schon am ersten Gepäckband daran zu erinnern, dass die eigenen Pläne hier immer nur ein Vorschlag sind.“
aus dem Reiseführer von B.C. Zeytyn
Getragen von den Büchern der Plumpsklo-Serie – mit den Insider-Tipps und Fehlern, die man erst nach fünfzehn Jahren in der Stadt wirklich kennt.
NAHVERKEHR
Eine Istanbulkart reicht rein technisch für bis zu fünf Personen, die ihr nacheinander ans Drehkreuz haltet. An der İade Makinesi, der Rückerstattungs- maschine, bekommt so eine gemeinsam genutzte Karte die Differenz aber nur einmal zurück — nicht einmal pro Person.
Mehr dazu im Kapitel „Unterwegs in Istanbul"
GELD WECHSELN
Die Wechselkurse am Flughafen sind die schlechtesten der Stadt — kein Zufall, sondern Kalkül. Wer am Geldautomaten die Frage nach der Umrechnung bekommt, sollte immer „without conversion" wählen: Der Unterschied macht schnell fünf bis acht Prozent aus.
Mehr dazu im Kapitel „Der falsche Kurs"
DER TITEL
Ausgerechnet in einer Moschee begegnet man ihm zum ersten Mal: dem Plumpsklo. Kein Sitz, kein Papier, kein Griff — nur ein Loch, zwei Abdrücke und ein Schlauch. Und doch, sagt die moderne Wissenschaft, ist genau das die anatomisch richtigere Haltung.
Mehr dazu im Kapitel „Moschee-Knigge — und das Plumpsklo"
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